PRORA-ZENTRUM - Der Verein


Der Verein PRORA-ZENTRUM e.V. wurde im Jahr 2001 gegründet. Er arbeitet eng mit den Schulen der Region zusammen. Die Vernetzung mit anderen Institutionen der Gedenkstättenarbeit, der politischen Bildungsarbeit und der historischen Forschung betreibt das Prora-Zentrum seit seinem Bestehen. Dadurch haben sich enge Kontakte zu dem Verein Politische Memoriale, dem Museum Peenemünde und der Jugendbegegnungsstätte Golm sowie zum Förderverein Dokumentations- und Begegnungsstätte Barth entwickelt, um nur einige zu nennen. Ein wichtigter Partner ist das Deutsche Jugendherbergswerk MV, das mit Übernachtungsangeboten die Umsetzung von mehrtägigen Veranstaltungen ermöglicht.

Ein Hauptbetätigungsfeld des Prora-Zentrums ist die historisch-politische Bildungsarbeit. Sie zielt darauf ab, junge Menschen und Erwachsene durch die Beschäftigung mit der regionalen Zeitgeschichte der Insel Rügen und Mecklenburg-Vorpommerns zu befähigen, größere historische Zusammenhänge zu erfassen, zu analysieren und einzuordnen. Auch überregionale Gruppen aus dem In- und Ausland werden angesprochen.

Wesentliche Forschungsthemen dokumentiert und veröffentlicht der Verein in Form von Ausstellungen, Broschüren uvm.. Der Verein betreibt ständig historische Forschungsarbeit, um die pädagogischen Angebote zu bereichern.

Am 22. Juni 2010 trat das Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung MV im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens zusammen und beschloss, dass das PRORA-ZENTRUM auf Grund seiner Bewerbung die Trägerschaft der geplanten Bildungs- und Begegnungsstätte im Block 5 neben der neuen Jugendherberge Prora übernehmen soll.

Am 22. Februar 2011 konstitutierte sich der wissenschaftliche Fachbeirat des PRORA-ZENTRUMs im Beisein des Vorstandes. Die derzeitigen Mitglieder sind: Dr. Frank Bajohr (Institut für Zeitgeschichte, München), Prof. Dr. Rüdiger Hachtmann (Zentrum für Zeithistorische Forschung, Potsdam), Dr. Christian Halbrock (BStU Berlin), Stephan Schack (Förderkreis Bausoldaten Prora e.V.) (siehe auch: "Forschungen: Bausoldaten"), Dr. Rüdiger Wenzke (Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam) und Prof. Dr. Michael Wildt (Lehrstuhl Deutsche Geschichte im 20. Jhd. mit Schwerpunkt Nationalsozialismus, Humboldt Universität, Berlin).

Der Vorstand des PRORA-ZENTRUMs setzt sich folgendermaßen zusammen: Kerstin Kassner [MdB] (1. Vorsitzende), Dr. Gerhard Bartels (stellvertr. Vorsitzender), Jana Romanski (Schriftführerin), Dr. Fritz Petrick.

Förderungen von: ESF-Sozialfonds, INTERREG IV A, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (CIVITAS, "Vielfalt tut gut"); Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V; Ministerium für Arbeit und Bau M-V; Ministerium für Gesundheit und Soziales M-V; Landeszentrale für politische Bildung M-V; Landesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR M-V; Landesjugendring M-V; Bündnis für Demokratie und Toleranz; BLK-Programm "Demokratie lernen & leben"; Stiftung Demokratische Jugend (CIVITAS, Zeitensprünge); Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (Europeans for Peace); Rosa-Luxemburg-Stiftung M-V; Leo-Baeck-Programm; Aktion Mensch; Agentur für Arbeit Stralsund.