10.10.2018 – Aktionstag und Wanderherbst rund um die NS- und DDR-Geschichte Proras

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Am 10.10.2018 bietet das PRORA-ZENTRUM von 10 – 18 Uhr den letzten Aktionstag in diesem Jahr mit Filmvorführungen und Ausstellungsrundgängen an. Darüber hinaus findet im Rahmen des Wanderherbstes 2018 um 11 Uhr ein 3-stündiger Geländerundgang zur NS- und DDR-Geschichte Proras statt. Im Folgenden finden Sie die Zeiten der einzelnen Veranstaltungen an diesem Tag.

KdF-Gebäude Koloss von Rügen in Prora auf Deutschlands größter Insel an der Ostsee

Der Geländerundgang im Rahmen des Wanderherbstes führt im Norden an den Ruinen und den Blöcken V und VI entlang.

10.15 Uhr – Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min.); 11.00 Uhr – Wanderherbst, 3-stündiger Geländerundgang; 11.30 Uhr – Film „Schwerter zu Spaten“ (Bausoldaten) (45 Min.); 12.30 Uhr – Ausstellungsführung (Fotos) „Das KdF-Seebad Rügen“; 13.15 Uhr – Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min.); 14.30 Uhr – Ausstellungsführung (Fotos) „Das KdF-Seebad Rügen“; 15.15 Uhr – Film „Schwerter zu Spaten“ (Bausoldaten) (45 Min.); 16.00 Uhr – Führung im Arrestzellentrakt; 17.00 Uhr – Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min.).

Alle Angebote sind am 10.10.2018 kostenfrei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Öffnungszeiten am Mittwoch, 19.09.18

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

am Mittwoch, dem 19.09.18, schließt das PRORA-ZENTRUM seine Ausstellung aufgrund einer innerbetrieblichen Schulung von 12 – 15 Uhr.

Von 10 – 12 Uhr sowie von 15 – 18 Uhr ist regulär geöffnet.

Wir bitten um Verständnis.

Tag des offenen Denkmals + Ausstellungseröffnung „Das ‚KdF-Seebad Rügen“ – Fotografien aus der Planungs- und Bauphase (1935-1938)

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Tag des offenen Denkmals, Sonntag, 09.09.2018, 10 – 18 Uhr

Wie in jedem Jahr beteiligt sich das PRORA-ZENTRUM auch 2018 am Tag des offenen Denkmals. Diesmal nehmen wir diesen Tag zum Anlass, unsere Sonderausstellung „Das ‚KdF-Seebad Rügen‘ -Fotografien aus der Planungs- und Bauphase (1935-1938)“ zu eröffnen (15:00 Uhr). Die Ausstellung zeigt Bilder der Architekturfotografen, Hugo und Karl Hugo Schmölz, die im Auftrag des Architekten, Clemens Klotz, die Planungs- und Bauphase von Prora in der Zeit von 1935 bis 1938 dokumentierten.

Darüber hinaus werden die BesucherInnen bei geführten Geländerundgängen Gelegenheit haben, die bewegte Geschichte Proras (NS-, DDR- und heutige Zeit) zu erfahren, Filmvorführungen und Ausstellungsrundgänge ergänzen das Angebot.

Während des gesamten Tages ist der Besuch aller Ausstellungen des PRORA-ZENTRUMs sowie die Teilnahme an den Zusatzveranstaltungen kostenlos.

10:00 Uhr: Beginn

10:15 – 11:45 Uhr: geführter Geländerundgang zur NS- und DDR-Geschichte Proras und Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen

11:00 – 11:45: Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min)

12:15 – 13:00 Uhr: Film „Schwerter zu Spaten“ (Film über Bausoldaten, 45 Min)

12:30 – 14:00 Uhr: geführter Geländerundgang zur NS- und DDR-Geschichte Proras und Ausblick auf die aktuellen Entwicklungen

13:00 – 13:45 Uhr: Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min)

14:15 – 14:45 Uhr: Ausstellungsrundgang im Arrestzellengang

15:00 – 15:30 Uhr: Eröffnung der neuen Sonderausstellung „Das ‚KdF-Seebad Rügen‘ – Fotografien aus der Planungs- und Bauphase (1935-1938)“

16:00 – 16:45 Uhr: Ausstellungsrundgang in der neuen Sonderausstellung

17:00 – 17:45 Uhr: Film „Urlaubsmaschine Prora“ (45 Min)

18:00 Uhr: Ende der Veranstaltung

Für Kinder steht im Ausstellungsraum eine Mal-Ecke und im Innenhof Straßenmalkreide zur Verfügung, für Jugendliche gibt es ein Kreuzworträtzel zur Ausstellung.

Parkplätze sind auf dem Gelände der Jugendherberge Prora vorhanden.

Durch die parallel stattfindende Veranstaltung Ironman kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen, laut Streckenplan ist die Zufahrt Prora-Nord aus Richtung Sassnitz/Mukran aber frei.

Die Cafeteria der Jugendherberge Prora ist ab 11 Uhr geöffnet und steht allen BesucherInnen offen.

Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste!

Ein guter Tag für Prora – Das Land Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora

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Der Parlamentarische Staatssekretär Vorpommern, Patrick Dahlemann, und der Staatssekretär des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur MV, Steffen Freiberg, verkündeten bei ihrem Besuch in Prora am 17.08.2018, eine gute Nachricht für die Gedenkstättenarbeit in Prora. Das Land beteiligt sich mit 3,4 Millionen Euro am Aufbau eines neuen Bildungs- und Dokumentationszentrums im Block 5, neben der Jugendherberge Prora. Damit sichert das Land Mecklenburg-Vorpommern die Kofinanzierung für die bereits vom Bund im Haushalt festgeschriebenen 3,4 Millionen Euro für Prora. Das zukünftige neue Bildungs- und Dokumentationszentrum zur Geschichte Proras im 20. Jahrhundert wird von dem neuen gleichnamigen Dachverein, der PRORA-ZENTRUM e.V. und Dokumentationszentrum Prora e.V. zusammenschließt, aufgebaut werden.

Museum Prora Zentrum im KdF-Gebäude auf der Insel Rügen informiert über die DDR-Geschichte

Neben der Jugendherberge Prora wird das zukünftige Bildungs- und Dokumentationszentrum entstehen, das sich mit der Geschichte Proras im 20. Jahrhundert befassen wird.

In seiner Presseerklärung vom 17.08.2018 (www.mv-regierung.de) erklärt Dahlemann: „Prora ist ein Ort mit besonderer Geschichte. Als Anlage für den ideologisch geprägten Massentourismus im NS-Staat entwickelt, diente die Anlage zu DDR-Zeiten vor allem militärischen Zwecken. Es ist wichtig, die Geschichte dieses Ortes an jüngere Generationen weiterzugeben. Dieser Ort zeigt, dass es keine Selbstverständlichkeit ist, dass wir in einem freien und demokratischen Land leben.“

Staatssekretär Freiberg wird in der oben genannten Presseerklärung zitiert: „Prora ist das größte Projekt der Landesregierung im Bereich der Gedenkstättenförderung in dieser Wahlperiode.“

Wir freuen uns über diese gute Nachricht und werden all unsere Energie aufbringen, um zur Realisierung des Aufbaus der zukünftigen Bildungs- und Dokumentationsstätte beizutragen. Es gibt noch viel zu tun, aber die erste große Hürde ist überwunden!

geführte Geländerundgänge fallen aus

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Liebe BesucherInnen, aus Krankheitsgründen müssen die geführten Geländerundgänge am Donnerstag (16.08.18) leider ausfallen. Unsere Ausstellung zur NS- und DDR-Geschichte Proras sowie die Filmvorführungen stehen Ihnen von 10 – 18 Uhr zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.

24. Juli 2018 – Seminar – Deutsch-israelische Jugendbegegnung in Prora

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Im Rahmen der diesjährigen deutsch-israelischen Jugendbegegnung des Deutschen Jugendherbergswerkes führte das PRORA-ZENTRUM am 24. Juli 2018 in Prora das Seminar „The double history of Prora with Points of view of jewish life in the 20th century“ durch.

Im Mittelpunkt des englisch-sprachigen Seminars standen die Geschichte Proras sowie die Geschichte der jüdischen Eigentümer des Kurhauses Bin in der NS- und DDR-Zeit.

Zunächst machten die TeilnehmerInnen einen geführten Geländerundgang, bei dem ihnen die Entstehungsgeschichte der Anlage Proras als unvollendetes Seebad sowie die anschließende Nutzungsgeschichte als Militärstandort der DDR vermittelt wurden. Anschließend erarbeiteten sich die TeilnehmerInnen in Workshop-Gruppen die Lebensgeschichten der ehemaligen jüdischen Eigentümer des Kurhauses Binz, insbesondere die von Adalbert Bela Kaba-Klein.

Eine sehr engagierte Gruppe erarbeitete sich viele neue historische Inhalte und genoss die Ostsee.

Die deutsch-israelische Gruppe war in der Jugendherberge Prora untergebracht, dort führte das PRORA-ZENTRUM das Seminar durch.

Das Seminar war zugleich der erste gemeinsame Tag der jungen Männer und Frauen im Rahmen der Jugendbegegnung. Mit großem Engagement und viel Ausdauer beschäftigten sich die TeilnehmerInnen mit den für sie neuen historischen Themen.

8. Juni 2018 – Exkursion nach Putbus – Die Napola der NS-Zeit

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Am 8. Juni 2018 unternahm das PRORA-ZENTRUM mit dem Geschichtskurs des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums, Bergen, eine Exkursion nach Putbus. Hier entstand im Jahr 1941 im ehemaligen Pädagogium am Circus eine Napola, eine Nationalpolitische Erziehungsanstalt des NS-Staates. Es handelte sich um eine Eliteschule für den Nachwuchs der NSDAP. Gute schulische Leistungen aber vor allem sportliche Fähigkeiten und Verinnerlichung der NS-Ideologie waren die Grundvoraussetzung, die die so genannten „Jungmannen“ als Voraussetzung mitbringen mussten.

Die ehemalige Napola in Putbus ist noch heute in ihrer ursprünglichen Form erhalten.

Bei der Exkursion erfuhren die TeilnehmerInnen des Geschichtskurses viele Details über die ehemalige Napola in Putbus.

3. Juni 2018 – Ausstellungseröffnung „Das hat’s bei uns nicht gegeben – Antisemitismus in der DDR“

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Am Sonntag, dem  3. Juni 2018, eröffnete das PRORA-ZENTRUM die Ausstellung der Amadeu Antonio Stiftung, die sich mit dem Antisemitismus in der DDR befasst.  Bis heute ist „Antisemitismus“ ein aktuelles Thema in Deutschland. Die Präsentation dokumentiert, dass es auch in der DDR, im Gegensatz zum Mythos vom Antifaschismus, Antisemitismus von staatlicher Seite gab. Er galt als Nebenprodukt des Kapitalismus.

Zu Beginn die Einführung zur Ausstellung durch Susanna Misgajski.

Susanna Misgajski, Leiterin des PRORA-ZENTRUMs, bei der Einführung zur Ausstellungseröffnung. Den einführenden Vortrag hielt Prof. Heike Radvan (v.l.n.r.).

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit dem Aufbau des Sozialismus und der Entscheidung gegen das Privateigentum an Produktionsmitteln galten Kapitalismus und auch der Antisemitismus als verschwunden. Eine konkrete Auseinandersetzung fand nicht statt, sodass Formen von Antisemitismus, z.B. das Stereotyp des jüdischen Kapitalisten, auf verschiedene Weise überdauerten.

Die Referentin, Prof. Heike Radvan von der Universität Cottbus, gab bei der Eröffnung einen umfassenden Einblick in die Entstehung der Ausstellung, für die Jugendliche aus acht ostdeutschen Städten mit Unterstützung von Fachkräften recherchiert hatten.

Die Präsentation ist noch bis zum 5. September 2018 im PRORA-ZENTRUM zu sehen.

DDR-Projekttage mit der Regionalen Schule Binz

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Vom 23. – 27. April 2018 fanden in Kooperation mit dem PRORA-ZENTRUM an der Regionalen Schule in Binz die DDR-Projekttage mit dem 10. Jahrgang statt.

Nach einem gemeinsamen Einstieg am ersten Projekttag arbeiteten die SchülerInnen in sechs vom PRORA-ZENTRUM vorbereiteten Workshops zu unterschiedlichen Themen der DDR-Geschichte: „Jugend und Musik“, Alltag in der DDR“, „Mauerbau und Flucht“, „Sport in der DDR“, „die Stasi“ sowie „NVA und Bausoldaten“. Ergänzend hatte eine siebte Gruppe die Aufgabe, in einem der Klassenräume ein kleines DDR-Museum zu gestalten, zu dem die meisten SchülerInnen des Jahrgangs aus ihren Familien etwas beigesteuert hatten. Die Sammlung umfasste u.a. Koch- und Kinderbücher, Schallplatten und Musikkassetten, Utensilien der FDJ, Schul- und Ausbildungszeugnisse, Wimpel, unterschiedlichste Anstecker und Auszeichnungen, einen Stadtplan von Ostberlin sowie den Bestellschein für einen Trabi.

Am vierten Projekttag folgte dann zunächst für jede Projektgruppe ein geführter Museumsbesuch und im Anschluss die Präsentation der Workshopergebnisse im Plenum. Die Wahl der Präsentationsform stand den SchülerInnen frei, sodass es neben den klassischen Plakat- und PowerPoint-Präsentationen auch eine gestaltete Pinwand und ein selbst gedrehtes Video gab.

Der letzte Projekttag fand im Binzer Haus des Gastes statt, wo sich alle ProjektteilnehmerInnen als gemeinsamen Abschluss den Film „Good bye Lenin!“ anschauten.