Ab 04.04.2019 – Start der öffentlichen Rundgänge

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Liebe BesucherInnen,

ab dem 4. April 2019 finden wieder unsere öffentlichen Rundgänge zur NS- und DDR-Geschichte Proras statt:
Die geführten Geländerundgänge im Norden der Anlage Prora finden jeweils Dienstag und Donnerstag um 10 Uhr und 14 Uhr statt. Anhand der Gebäude und mithilfe historischen Bildmaterials erhalten die TeilnehmerInnen Einblicke in historische Hintergründe, Planungen und Nutzungen der Anlage in der NS- und DDR-Zeit. Auch die aktuellen Entwicklungen in Prora werden erläutert. Der Rundgang dauert ca. 90 Minuten und findet ausschließlich draußen statt, wir bitten deshalb um festes Schuhwerk und dem Wetter angemessene Kleidung.

Der Rundgang kostet 5 € für Erwachsene und 3,50 ermäßigt.

Treffpunkt ist an der Kasse im PRORA-ZENTRUM.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

02.04.2019 – Erinnerungsort PRORA Vom geplanten „KdF-Seebad“ zur Wohlfühloase

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Am Dienstag, dem 2. April 2019 um 19.00 Uhr findet eine Veranstaltung zum Thema „Erinnerungsort PRORA – Vom geplanten „KdF-Seebad“ zur Wohlfühloase“ mit Vortrag und Diskussion des Vereins „Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e.V.“ in Kooperation mit der Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern statt. Der Veranstaltungsort ist die Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern in Berlin.

Der Dachverein „Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e.V.“ hat sich 2017 gegründet, um das zukünftige Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora im Block V, unmittelbar neben der Jugendherberge, aufzubauen, für welches das Land Mecklenburg-Vorpommern und der Bund bereits finanzielle Mittel zur Verfügung stellen. Um dies gemeinsam umsetzten zu können, haben sich die Vorstände und Leitungen der beiden in Prora tätigen Vereine, Dokumentationszentrum Prora und PRORA-ZENTRUM, zusammengeschlossen.

Das Grußwort halten Bettina Martin, Staatssekretärin für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes Mecklenburg-Vorpommern beim Bund und Sonja Steffen, MdB, Vorsitzende des Vereins Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora e.V.

Prof. Dr. Michael Wild (Humboldt-Universität Berlin) wird einen Vortrag zu dem Thema halten.

Die Diskussionsteilnehmer sind: Patrick Dahlemann, MdL, Parlamentarischer Staatssekretär für Vorpommern, Prof. Dr. Stefanie Endlich, Universität der Künste Berlin, Manfred Gehrt, stellv. Landrat des Landkreises Vorpommern-Rügen, Karsten Schneider, Bürgermeister von Binz, Stephan Schack, Demokratiepädagoge, ehemaliger Bausoldat und Prof. Dr. Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin. Die Moderation übernimmt Sven Felix Kellerhoff, Historiker, Journalist und Sachbuchautor.

Es liegen schon viele Anmeldungen vor. Wer noch teilnehmen möchte, muss sich unter folgender Emailadresse anmelden: veranstaltungen@lv.mv-regierung.de (begrenzte Teilnehmerzahl)

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!

Bildungs- und Dokumentationszentrum PRORA Logo

01.03. – 29.3.2019 Sonderausstellung „Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945“

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Liebe BesucherInnen

das PRORA-ZENTRUM zeigt im März vom 01.03.2019 bis zum 29.03.2019 die Sonderausstellung „Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945“. Dies ist eine Ausstellung des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Die Ausstellung spannt einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis heute. Sie lädt ein zur Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Militär und Gesellschaft und den Aufgaben deutscher Streitkräfte in Vergangenheit und Gegenwart.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Sonderausstellung Militär und Gesellschaft

„Militär und Gesellschaft“ vom 1.3. bis zum 29.3. im PRORA-ZENTRUM

25./26.1.2019 Das PRORA-ZENTRUM an der Universität Greifswald

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Am 25./26. Januar fand das Seminar der Didaktik der Geschichts „Bausoldaten als Zeitzeugen der DDR-Geschichte“ von Bernd Körte-Braun in Kooperation mit dem PRORA-ZENTRUM statt. Während des ersten Termins waren die LehramtsstudentInnen am 24. November 2018 im PRORA-ZENTRUM vor Ort zu Besuch gewesen. Hier beschäftigten sie sich allgemein mit Zeitzeugeninterviews und Oral History, der Geschichte des Ortes Prora und den vom PRORA-ZENTRUM durchgeführten Zeitzeugeninterviews mit ehemaligen Bausoldaten. Im zweiten Teil des Seminars vertieften sie ihre Kenntnis mit einem weiteren Interview eines Bausoldaten. Anschließend ging es um den Einsatz von Zeitzeugeninterviews im Bildungsbereich und im Schulunterricht. Das Team vom PRORA-ZENTRUM konnte den Studierenden duch seine Erfahrungen im Einsatz der Interviews bei historisch politischen Bildungsprojekten Hilfestellungen im Umgang mit Zeitzeugeninterviews und ihrem Einsatz im Unterricht geben. Weitere Kooperationen mit der Universität Greifswald sind geplant.

PRORA ZENTRUM Universität Greifswald

Studierende der Universität Greifswald im Seminar zu Bausoldaten in der DDR

StudentInnen der Universität Greifswald

21.01.2019 Neue Ausstellungstafeln für die Dauerausstellung

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Liebe BesucherInnen, seit dieser Woche zeigen wir unsere bisherige Dauerausstellung „Prora – Mehr als nur ein schöner Strand – 1933-1946“ auf neugedruckten Ausstellungstafeln. Die Ausstellung wurde im Rahmen eines Projektes mit SchülerInnen des Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasiums Bergen zwischen 2003 und 2005 erarbeitet. Nachdem die Ausstellung durch Deutschland gewandert war, konnte sie bis 2015 jährlich in den unsanierten Räumlichkeiten des Block V in Prora besichtigt werden. Seit 2015 ist sie dauerthaft in den Räumen des PRORA-ZENTRUMs neben der Zufahrtsschranke zur Jugendherberge zu sehen. Allerdings haben die vielen Umzüge während der Wintermonate, in denen die Ausstellung nicht gezeigt werden konnte, und die Feuchtigkeit der unsanierten Räume ihre Spuren hinterlassen. Ab sofort kann die Dauerausstellung in leicht überarbeiteter Form auf neuen Ausstellungstafeln im PRORA-ZENTRUM besichtigt werden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Überarbeitete Ausstellungstafeln    Überarbeitete Ausstellung

Sonderöffnungszeiten für die Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel 2018

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Liebe BesucherInnen,

wir haben während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel bis zum 06.01.2019 an folgdenen Tagen für Sie geöffnet:

26.12.2018 – 28.12.2018
02.01.2019 – 04.01.2019

Öffnungszeiten: 10.00 und 16.00 Uhr

Sonderausstellung:
„Das ‚KdF-Seebad Rügen‘ – Fotografien aus der Planungs- und Bauphase (1935 – 1938)“. Die Ausstellung zeigt Fotografien aus dem Kölner Archiv Wim Cox, aufgenommen von den Architekturfotografen Hugo Schmölz und Karl Hugo Schmölz. Sie begleiteten den Architekten des KdF-Seebads, Clemens Klotz, im Planungs- und Bauprozess und dokumentierten diesen.

Dauerausstellungen:
„Prora – mehr als nur ein schöner Strand 1933–1946“
„Prora nach 1945“
„Opposition und Widerstand – Bausoldaten in Prora (1964–1989/90)“

Auf Wunsch zeigen wir ebenfalls die Filme „Urlaubsmaschine Prora“ und „Schwerter zu Spaten“.

Spurensuche zur NS-Zeit in Prora

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Das PRORA-ZENTRUM bietet seit Anfang Dezember ein neues pädagogisches Projekt an: die „Spurensuche zur NS-Zeit in Prora“. In der „Spurensuche“ haben die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, die Geschichte des Ortes Prora zur NS-Zeit selbst zu entdecken. Dabei erkunden sie in Kleingruppen die verschiedenen Außenbereiche der Anlage, um vor Ort mit Hilfe von Materialien, Bildern und Quellen unterschiedliche Themenbereiche zur NS-Zeit in Prora zu erarbeiten. Nach der Erarbeitung präsentieren die TeilnehmerInnen  in einem kurzen Vortrag ihre Ergebnisse,  welche anschließend gemeinsam diskutiert, ausgewertet und historisch eingeordnet werden.

Spurensuche in Prora

Schülerinnen bei der Spurensuche in Prora

Das Angebot richtet sich an Schülerinnen und Schüler der 9ten bis zur 12ten Klasse und an Auszubildende. Das Projekt wurde in der letzten Woche in zwei ersten Veranstaltungen zum einen mit der Regionalen Schule Binz und zum anderen mit dem EMA-Gymnasium Bergen erfolgreich gestartet. Die „Spurensuche zur NS-Zeit in Prora“ kann ab sofort neben unseren anderen Angeboten, wie Seminaren, Rundgängen, Ausstellungsführungen und zahlreichen weiteren Einzelprojekten, gebucht werden.

26.11. – 30.11.2018 NS-Projekttage in der Regionalen Schule Binz

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Wie bereits seit mehreren Jahren, veranstaltete das PRORA-ZENTRUM in der Woche vom 26.11. bis zum 30.11.2018 mit der Regionalen Schule Binz die NS-Projekttage für die 10. Klasse.

NS-Projekttage der Regionalen Schule Binz im PRORA-ZENTRUM

Die SchülerInnen zu Besuch im PRORA-ZENTRUM

Der erste Tag fand in Prora selbst statt. Hier konnten sich die SchülerInnen in Eigenarbeit die Inhalte und die Geschichte des „KdF-Seebad Rügen“ in einem von uns neu entworfenen Bildungskonzept der „Spurensuche“ erarbeiten. Die restliche Woche, zurück in der Schule, beschäftigten sich die SchülerInnen in Kleingruppen intensiv mit jeweils verschiedenen Themenbereichen der nationalsozialistischen Diktatur: Rassenideologie, Jugendorganisationen, Gesundheitssystem, Sport und der Einsatz von Zwangsarbeitern.

SchülerInnen der Regionalen Schule Binz

Gruppenarbeiten in der Regionalen Schule Binz

Dazu konnten sie einen Film zur NS-Zeit in den Räumlichkeiten im Haus des Gastes in Binz sehen. Den Abschluss der produktiven Woche bildete die Präsentation der Ergebnisse.

24.11.2018 – Die Universität Greifswald zu Besuch im PRORA-ZENTRUM

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Letzten Samstag, dem 24. November 2018, war das Seminar der Didaktik der Geschichte „Bausoldaten als Zeitzeugen der DDR-Geschichte“ der Universität Greifswald am zweiten Seminartag ihres Blockseminars in Prora zu Besuch. Das Seminar, unter der Leitung von Bernd Körte-Braun, wird dieses Semester in Kooperation mit dem PRORA-ZENTRUM durchgeführt.

Blockseminar zu Besuch in Prora

Geländerundgang mit Studierenden der Universität Greifswald

Nachdem sich die 20 Studierenden bereits am Tag zuvor in Greifswald allgemein in das Thema Zeitzeugeninterviews und Oral History eingearbeitet hatten, sollte es in Prora um die praktische Anwendung gehen. Vor Ort lernten sie zunächst in einem Rundgang über das Außengelände und anschließend durch eine Führung in der Ausstellung die NS- und DDR-Geschichte Proras und speziell die der Bausoldaten, der Waffendiensverweigerer der DDR, kennen.

Anschließend befassten sich die Studierenden mit dem Leitthema des Seminars, den Bausoldaten als Zeitzeugen. Hierzu wurden drei Ausschnitte aus lebensgeschichtlichen Interviews mit zwei ehemaligen Bausoldaten und einem

Blockseminar zu Besuch in Prora

Ausstellungsführung mit Studierenden der Universität Greifwald

Vorgesetzten gezeigt. Diese Interviews entstanden im Rahmen von mehreren Forschungsprojekten des PRORA-ZENTRUMs. In der Auswertung wurden die Interviews methodisch und inhaltlich analysiert und diskutiert. Nach den ersten beiden sehr erfolgreichen und produktiven Seminartagen, findet die Veranstaltung im Januar unter erneuter Beteiligung des PRORA-ZENTRUMS in der Universität Greifswald ihren Abschluss.

23.11.2018 – Und wieder ein guter Tag in Prora: Die Sanierung für das neue Bildungs- und Dokumentationszentrum ist beschlossene Sache!

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Die Vereinbarung zur Ausgestaltung der Gedenkstätte Prora steht! Das konnten Patrick Dahlemann, Staatssekretär für Vorpommern MV und Bildungsstaatssekretär Steffen Freiberg zusammen mit Landrat Stefan Kerth (Vorpommern-Rügen) den Vereinsmitgliedern des PRORA-ZENTRUMs und des Dokumentationszentrums Prora am Abend des 23.11.2018 mitteilen.

Gruppenbild Mitgliederversammlung Dachverein BDP, 23.11.2018

Gruppenbild am 23.11.2018

Der Dachverein der beiden vor Ort tätigen Vereine mit der Vorsitzenden Sonja Steffen (MdB) sowie den Vorstandsmitgliedern Kerstin Kassner (MdB) und Uwe Neumärker (Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) betonte, dass mit dieser Ankündigung ein grundlegender Schritt für die Realisierung des neuen Bildungs- und Dokumentationszentrums Prora im Block V vollzogen wurde. Das PRORA-ZENTRUM freut sich sehr über diese Neuigkeiten!

Von links nach rechts: Jochen Schmidt (Landeszentrale für polit. Bildung MV), Steffen Freiberg (Sts., Ministerium für Bildung, Wissenschaft u. Kultur MV), Dr. Stefan Kehrt (Landrat LK. Vorpommern-Rügen), Kerstin Kassner (Vors. Prora Zentrum e.V., stellvertr. Vors. Dachverein Bildungs- u. Dokumentationszentrum Prora e.V., MdB), Uwe Neumärker (Vors. Dokumentationszentrum Prora e.V., stellvertr. Vors. Dachverein Bildungs- u. Dokumentationszentrum Prora e.V. u. Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas), Susanna Misgajski (Prora-Zentrum e.V.), Irene Schlundt und Katja Lucke (Dokumentationszentrum Prora), Sonja Steffen (Vors. Dachverein Bildungs- u. Dokumentationszentrum Prora e.V. u. MdB), Patrick Dahlemann (Parlamentarischer Sts. Für Vorpommern)