23. Januar 2018 – Pressekonferenz zur Vorstellung der Machbarkeitsstudie für den Betrieb einer Bildungs- und Dokumentationsstätte in Prora

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Zur Pressekonferenz hatte der Dachverband „Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora“ e.V. eingeladen. In diesem neu gegründeten Verein haben sich die Vorstandsvorsitzenden der beiden Einrichtungen PRORA-ZENTRUM e. V. und Dokumentationszentrum Prora e.V. (Kerstin Kassner, MdB, und Uwe Neumärker, Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas) unter der neuen Vorsitzenden des Dachverbandes, Sonja Steffen (MdB), zusammengeschlossen. Die Leitungen der beiden Einrichtungen sind als Mitglieder in diesem Verein vertreten.

Die betriebswirtschaftliche Machbarkeitsstudie ist das erste Projekt des Dachvereins, diese wurde vom Land Mecklenburg-Vorpommern gefördert. Kernaussage der Studie ist, dass sich das zukünftige Bildungs- und Dokumentationszentrum Prora zur Geschichte Proras im 20. Jahrhundert betriebswirtschaftlich betreiben lässt.

Zusammenfassend erklärt die Studie: „Die Planung, ein neues Bildungs- und Dokumentationszentrum in Prora einzurichten, findet zur richtigen Zeit statt. Die Anlage ist im Umbruch, zum Teil als Ferienanlage saniert, scheint sie ihrer ursprünglichen Bestimmung näher denn je zu kommen. Umso wichtiger, den Ort mit seiner Vergangenheit und Geschichte vor allem jüngeren Generationen zu vermitteln und dessen historische Bedeutung zu erklären.“

19. Januar 2018 – Gedenken an ehemalige jüdische Kurhausbesitzer in Binz

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Am 19. Januar 2018 führte das PRORA-ZENTRUM in Kooperation mit dem Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen auf Rügen ein Projekt zum Gedenken an die ehemaligen jüdischen Kurhausbesitzer in Binz durch. Dieses Gedenken fand im Zusammenhang mit dem 27. Januar, dem Tag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen im Jahr 1945, statt. Der 27. Januar ist heute der nationale Gedenktag für alle Opfer des Nationalsozialismus.

Rosen zum Gedenken an den Binzer "Stolpersteinen" am Kurhaus

Im Rahmen des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus legten SchülerInnen des Gymnasiums Bergen am 19. Januar 2018 bei den „Stolpersteinen“ vor dem Kurhaus Binz Rosen ab.

Die ProjektteilnehmerInnen (9. Jg.) fuhren mit dem Zug nach Binz. Zunächst versammelte sich die Gruppe auf der Strandpromenade bei den „Stolpersteinen“, die das PRORA-ZENTRUM zusammen mit der evangelischen Kirchengemeinde Binz, der jüdischen Gemeinde, der Gemeinde Binz sowie dem Kurhaus Binz 2012 durch den Künstler Gunter Demnig für die vier ehemaligen jüdischen Kurhausbesitzer verlegt hatte. Anschließend beschäftigten sich die SchülerInnen mit Hilfe von Materialien mit den Schicksalen von: Adalbert Bela Kaba-Klein, Armin Reichard, Eugen Reichard und Abraham Lemo, von denen nur Adalbert Bela-Kaba-Klein und Armin Reichard den Holocaust überlebten. Das Travel Charme Kurhaus Binz stellte freundlicherweise kostenlos einen Raum für diese Arbeitsphase zur Verfügung. Abschließend gedachte die Gruppe dieser vier Opfer des Nationalsozialismus an den „Stolpersteinen“ und legte vier Rosen nieder.

 

 

Weihnachtspause

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Das PRORA-ZENTRUM geht zum Ende des Jahres in die Weihnachtspause.

Vom 22. Dezember 2017 bis zum 3. Januar 2018 sind Ausstellung und Büro geschlossen. Am 4. Januar sind wir wieder von 10.00 bis 16.00 Uhr für Sie da!

Wir wünschen Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute für das Jahr 2018!!